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Metro in Moskau
Metro-Station Kievskaya

Nicht umsonst werden die Stationen der Metro in Moskau als unterirdische Paläste bezeichnet. Die Metro der russischen Hauptstadt gilt als die schönste Untergrundbahn der Welt!

Baugeschichte

1935 wurde die erste Metro Linie feierlich eröffnet. Der erste Zug fuhr am am 15. Mai 1935 von  der Haltestelle „Sokolniki“ bis zur Station „Smolenskaya“.

Als man 1931 mit dem Bau der Untergrundbahn begann, wirkten Freiwillige und Facharbeiter aus dem ganzen Land mit. Zunächst gab es Ärger mit einigen Anwohnern, da die Baustelle Lärm und Schmutz verursachte. Die Empörung legte sich nach einer Weile und der Bau wurde zum Prestigeprojekt Josef Stalins, welches mit viel Geld und großem Aufwand vorangetrieben wurde.

Das Bauprinzip ist sehr übersichtlich: Das gesamte Netz teilt sich in Ring- und Radiallinien, das heißt rund um das Stadtzentrum fährt eine kreisförmige Linie, die alle anderen Linien miteinander verbindet.

Eine Legende besagt, dass Stalin den Bau eines zweiten Metro-Systems in Auftrag gab. Dieses, vom Geheimdienst betriebene, Streckennetz der Moskauer U-Bahn soll unterirdische Kommandozentralen miteinander verbinden. Bis heute gibt es wenige Beweise für die Existenz der „Metro 2“.

Wissenswertes

Die Moskauer Metro zählt zu den tiefsten Untergrundbahnen der Welt. Die tiefste Haltestelle ist mit 84 Metern die „Park Pobedy“ Station (Siegespark). Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern, sind die Züge zudem sehr schnell.

Das Streckennetz der Metro in Moskau, mit einer Gesamtlänge von über 300 km und 200 Haltestellen, wird täglich von etwa neun Millionen Menschen genutzt. In den Hauptverkehrszeiten kommt alle 90 Sekunden ein Zug. Die Moskauer Metro gilt als außerordentlich zuverlässig und pünktlich.

Die Metro in Moskau diente den Menschen im zweiten Weltkrieg als Zufluchtsort bei Bombenangriffen. Nach dem Krieg wurde der unterirdische Komplex weiter ausgebaut und ist heute der weltgrößte Atomschutzbunker. Das System verbindet nicht nur viele Atomschutzbunker miteinander, fast jede einzelne U-Bahn Station stellt eine Art Luftschutzraum dar.

Der Eintritt in das unterirdische Museum kostet nur 50 Rubel – etwa 0,80 €. Gezahlt wird nur einmal, unabhängig davon, wie oft man umsteigt bzw. wie lange man fährt.

Metro in Moskau
Bahn der Moskauer Metro

 

Hinweise

Bitte beachten Sie, dass die (meist sehr langen) Rolltreppen schneller fahren als in Deutschland! Dabei gilt die Faustregel: rechts stehen, links gehen. An diese Regel sollten Sich unbedingt halten, um Unfälle sowie Auseinandersetzungen mit Einheimischen zu vermeiden. Der Konsum von Alkohol und Zigaretten ist in der Moskauer Metro nicht gestattet, genauso wenig wie das Mitnehmen von Fahrrädern (Klappräder ausgenommen). Sehr praktisch: Alle Züge sind mit kostenfreiem WLAN ausgestattet.

Die schönsten Stationen

„Ploshchad Revolyutsii“

Die Haltestelle „Ploshchad Revolyutsii“ (Platz der Revolution) ist eine der Ältesten und Prächtigsten der Hauptstadt. Hier säumen zahlreiche Bronzefiguren den Bahnsteig. Das Reiben dieser Figuren soll übrigens Glück bringen, besonders das Reiben der berühmten Hundenasen.

Metro in Moskau
Bronzefigur – Krieger mit Schäferhund

 

„Novoslobodskaya“

Diese Station der Metro in Moskau sticht durch ihre kunstvollen Buntglasscheiben hervor, die an Kirchenfenster erinnern.

Metro in Moskau
Buntglasscheiben in der Station „Novoslobodskaya“

 

„Komsomolskaya“

Diese Haltestelle im Barockstil besticht durch kunstvollen Stuck und pompöse Kronleuchter.

Metro in Moskau
Hell erleuchteter Bahnsteig der Station „Komsomolskaya“

 

Unser Tipp: Fahren Sie die Ringlinie ab, steigen Sie an jeder Station aus und erfreuen Sie sich an den Besonderheiten. Auf diese Weise können Sie auch gleich das ein oder andere Erinnerungsfoto schießen.

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